Wie kann man am besten im Ausland bezahlen?

Wer ein Auslandsemester macht, eine Städtereise, einen Pauschalurlaub oder auf Geschäftsreisen im Ausland ist, ist auf Geld angewiesen, um für Unterkunft, Verpflegung und andere Ausgaben bezahlten zu können. Welches das beste Zahlungsmittel im Ausland ist, richtet sich nach dem jeweiligen Land. Im Folgenden haben wir drei mögliche Zahlungsmethoden unter die Lupe genommen.

Mit Bargeld zahlen

Während in Schwellenländern unbare Zahlarten außerhalb von Städten aufgrund der fehlenden Infrastruktur nicht möglich sind, nehmen Geschäfte in Dänemark und noch stärker in Schweden häufig kein Bargeld mehr an.

Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch, im Ausland Bargeld mit sich zu führen. Je nach Land bevorzugen die Empfänger Zahlungen in der Landeswährung oder in Euro beziehungsweise in US-Dollar. In grenznahen Orten ist die Annahme des Euro als Bargeld meistens verbreiteter als im Landesinnern.

Woher die Auslandswährung beziehen?

Ob der Geldumtausch in Deutschland oder erst im Zielland günstiger ist, lässt sich nicht allgemein sagen. Allerdings erlauben nicht alle Staaten die Einfuhr ihrer Landeswährung oder beschränken diese zumindest auf niedrige Beträge, sodass der Umtausch zwangsläufig nur im Reiseland erfolgen kann.

Neben dem Umtausch von Bargeld ist auch das Geldabheben an ausländischen Geldautomaten möglich. Das funktioniert mit der Bankkarte des Girokontos nicht in allen Ländern, einige Banken schalten die Funktion zur Bargeldabhebung außerhalb Europas und der Mittelmeerländer erst auf Anforderung frei. Bei der Geldabhebung mittels einer Kreditkarte fallen hohe Gebühren an, wenn der Emittent nicht weltweit auf deren Erhebung für Barauszahlungen verzichtet.

Empfehlenswert für Auslandsabhebungen ist die Sparcard der Postbank, die zehn kostenfreie Abhebungen an einem ausländischen Automaten zulässt. Auch andere Anbieter, wie z. B. die DKB, die norisbank oder die ING Diba bieten Girokonten mit kostenloser Kreditkarten an, mit denen man im Ausland gebührenfrei Geld abheben kann. Hier empfiehlt es sich verschiedene Konten zu vergleichen, um die passende Bank für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

In einigen Ländern wie Ägypten werden offizielle Zahlungen in der Landeswährung geleistet, während bei Trinkgeldern die Übergabe in Euro oder in Dollar üblich ist. Der US-Dollar bietet gegenüber dem Euro den Vorteil, dass es Geldscheine bereits im Wert von einem Dollar gibt.

Mit EC- oder Kreditkarte zahlen

Für Kartenzahlungen im Euro-Währungsraum fallen sowohl mit der Kreditkarte als auch mit der Bankkarte des Girokontos keine Gebühren an. Bei häufigen Reisen in andere Länder empfiehlt sich die Anschaffung einer Kreditkarte, die kostenlose Auslandszahlungen erlaubt.

Für die meisten Karten sind zwischen 1,5 und 2,0 Prozent des Rechnungsbetrages als Auslandseinsatzentgelt zu entrichten, das bei einigen Emittenten in ausgewählten Ländern entfällt. Das trifft je nach Kreditkarte vor allem auf Zahlungen in den EU-Staaten, die den Euro noch nicht eingeführt haben, und in der Schweiz zu.

Für einzelne Zahlungen, zu denen fast überall das Leihen eines Mietwagens gehört, ist eine Kreditkarte nahezu unverzichtbar. Das kann auch eine Prepaid-Kreditkarte sein, deren aktuelles Guthaben für die geforderte Kaution ausreicht.

Mit Reiseschecks bezahlen

Neben Bargeld- und Kartenzahlung bieten sich zur Zahlung im Ausland auch sogenannte Reisechecks (auch Travelers Cheque oder Travellerscheck) an. Der Nachteil an Reisechecks ist, dass man nicht direkt mit ihnen bezahlen kann, sondern man sie gegen Bargeld in einer ausländischen Bank eintauschen muss. Dafür sind sie sicherer als Bargeld und stellen einen guten Rettungsanker bei Diebstahl dar, da erstens zur Ausgabe und beim Einlösen der Checks eine Unterschrift nötig ist und zweitens verloren gegangene Schecks in der Regel unkompliziert und schnell ersetzt werden können (sie tragen unter anderem eine fortlaufende Seriennummer).

 

So findest du dein iPhone wieder

Wenn man sein iPhone verloren hat, dann ist das nicht nur ärgerlich weil man dafür sehr viel Geld bezahlt hat, vor allem sind auf diesen Geräten meist auch eine Menge persönlicher Daten, von denen man nicht unbedingt möchte, dass sie in die Hände anderer fallen. Wir zeigen dir, wie du dein iPhone im Handumdrehen wieder findest und im Notfall das Gerät sperren oder alle Daten löschen kannst.

iPhone über iCloud orten

In der iCloud stellt Apple einen Dienst zur Verfügung, der sich „find my phone“ oder im deutschen „finde mein iPhone“ nennt. Dieser Dienst ist kostenlos und zeigt dir recht genau wo sich dein iPhone gerade befindet. Auch Standorte von anderen Apple-Produkten wie einem iPad kann man sich hier anzeigen lassen.

Um Find my Phone nutzen zu können, muss man diese Funktion allerdings auf dem iPhone erlauben. Die kann man unter Einstellungen > iCloud > iPhone suchen. Hat man dies getan, braucht man sich nur noch in der iCloud anmelden und kann dort dann über den Menüpunkt „find my Phone“ den Gerätestandort anzeigen lassen. Die Anzeige ist recht genau und Apple nutz derzeit dafür noch Google Maps, in der Zukunft soll dazu aber der Apple eigene Karten-Service genutzt werden.

Wenn man nun feststellt, dass das eigene iPhone tatsächlich gestohlen wurde, kann man dort das Gerät sperren oder direkt alle Daten löschen. Sollte sich das iPhone doch in der eigenen Wohnung befinden, kann man einen Ton abspielen lassen, der einem dabei hilft das Gerät zu finden. Dieser Ton wird auch dann abgespielt, wenn das sich das iPhone im Lautlos-Modus befindet.

Weiterführende Informationen

Eine ausführliche Beschreibung, wie Sie ein iPhone orten können und welche weiteren Funktionen die iCloud bietet, finden Sie in diesem Artikel.